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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Lucke IT Solutions (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden über die Bereitstellung, Entwicklung, den Verkauf und die Implementierung von KI‑basierten Software‑Systemen, Dienstleistungen und digitalen Lösungen.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmen im Sinne des § 14 BGB (B2B).

Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

 

2. Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages sind insbesondere:

  • Entwicklung und Bereitstellung maßgeschneiderter KI‑Systeme

  • Betrieb von KI‑Lösungen im Hosting‑Modell (Cloud)

  • Einrichtung und Übergabe von KI‑Systemen im On‑Premise‑Betrieb

  • Wartung, Support und Weiterentwicklung nach Vereinbarung

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Leistungsbeschreibung auf der Website.

3. Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt zustande durch:

  • eine Kontaktanfrage des Kunden und anschließende Angebotsannahme oder

  • einen Online‑Kauf über die Website des Anbieters.

Angebote des Anbieters sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

4. Leistungen & Mitwirkungspflichten

Der Anbieter erbringt seine Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik.
Der Kunde ist verpflichtet, alle zur Leistungserbringung notwendigen Informationen, Daten und Zugänge rechtzeitig bereitzustellen.

Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden gehen nicht zulasten des Anbieters.

5. KI‑Systeme & Entscheidungsverantwortung

Die bereitgestellten KI‑Systeme dienen der Unterstützung von Prozessen und Entscheidungen.
Der Anbieter übernimmt keine Garantie für bestimmte wirtschaftliche, technische oder operative Ergebnisse.

Die Verantwortung für Entscheidungen, die auf Basis der KI‑Ausgaben getroffen werden, liegt ausschließlich beim Kunden.

 

6. Hosting & On‑Premise

Bei Hosting-Lösungen stellt der Anbieter die Systeme über eine Cloud-Infrastruktur bereit.
Die Systeme können – je nach Vereinbarung – in Rechenzentren innerhalb der EU oder bei externen Cloud-Anbietern betrieben werden.

Der Anbieter stellt die technische Plattform, Sicherheit auf Infrastruktur-Ebene und Systemverfügbarkeit bereit.
Für die inhaltliche Nutzung, die Verwaltung von Benutzerzugängen sowie die Verarbeitung der vom Kunden eingebrachten Daten bleibt der Kunde verantwortlich.


Bei On‑Premise‑Lösungen erfolgt die Installation und Übergabe der Software an den Kunden.

Für die Sicherheit der kundenseitigen IT‑Infrastruktur beim On‑Premise‑Betrieb ist der Kunde selbst verantwortlich. Der Anbieter unterstützt die Installation und Übergabe.
Der laufende Betrieb, Updates, Backup- und Zugriffsverwaltung obliegen dem Kunden, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

7. Auftragsverarbeitung

Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.

Der Umfang, Ort und die Art der Datenverarbeitung ergeben sich aus diesem Vertrag sowie der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
Ohne Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung erfolgt keine Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag.

8. Vergütung & Zahlungsbedingungen

Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag oder Online‑Angebot.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen bei Zahlungsverzug auszusetzen.

9. Nutzungsrechte

Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der bereitgestellten Software für die vereinbarte Dauer und den vereinbarten Zweck.

Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder Bearbeitung ist ohne Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.

10. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren Schaden.

Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Datenverlust oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

11. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Anbieters und den geltenden Datenschutzgesetzen (DSGVO).

 

12. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Anbieters.

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.

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